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Computersicherheit

21. April 2006 – Einführung in die Verschlüsselungssoftware PGP und GPG

Seit dem 01.01.2006 ist es Polizei und Staat möglich, ganz ohne richterlichen Beschluss eure Emails, Telefone, Handys etc abzuhören, abzufangen und euch zu durchleuchten. Kurzum, mal wieder starb mit mehr Sicherheit ein Stück Freiheit.

Das heißt jetzt, jeder muss nun damit rechnen, sobald er sich ins Internet begibt, eine Mail verschickt oder irgendwas anderes, sich Polizei und Staat über all das informieren können. Und zwar ohne viel Aufwand zu betreiben, und ohne dass man selbst etwas davon mitkriegt.

Nein, dass heißt nicht: wir müssen jetzt zurück in die Steinzeit und nur mehr Briefe schreiben oder ganz und gar auf allen technischen Krempel verzichten. Man kann es auch einfacher haben ohne auf alle die Vorzüge des Internets verzichten zu müssen.

Es gibt sogenannte Verschlüsselungsprogramme, Anonymizer, Shredder … sie dienen alle dazu Spuren zu vernichten, Daten zu verschlüsseln usw. Die Programme haben den Zweck das Recht auf Privatsphäre auch nach dem 01.01.2006 noch ein wenig wahrnehmen zu können.

Selbstredend müsste man das alles gar nicht tun, weil man selbst ja gar nichts zu verbergen hat. Aber darum geht es gar nicht. Jede und Jeder wird die Badezimmertür zumachen, wenn mensch darin etwas tut. Komisch, weil doch eigentlich jeder mensch weiß, was innen passiert.

Diese Programme sind alles andere als ein Freibrief, ein 100 % Schutz, sie erschweren es lediglich den benannten Institutionen den Weg so frei wie möglich zu machen. Man kann aber immerhin behaupten, dass es die derzeitigen Programme recht gut können Staat und Polizei Steine in den Weg zu legen, um für den Nutzer ein Stück Privatsphäre her zu stellen.

Diese Infoveranstaltung soll dazu dienen den Umgang und die Funktion solcher Programme zu erläutern.

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