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Klassen

03. Mai 2013 – Warum der Reichtum im Kapitalismus auf Armut beruht

Die Klassen


Warum Unternehmer arme Schlucker brauchen –
und wie sie dazu beitragen, dass es immer welche gibt

 

Geldbesitzer investieren in die Produktion, weil sie sich Gewinn versprechen – sie werden Unternehmer. Wer kein Geld hat, braucht von einem Unternehmer einen Arbeitsplatz, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Arbeitsplätze gibt es natürlich nur, wenn sie sich für das Unternehmen rechnen – der Lebensunterhalt der Geldlosen hängt also von der Gewinnkalkulation der Geldbesitzer ab. Diese unterschiedlichen Rollen im Wirtschaftsleben sind allgemein bekannt und kein marxistisches Geheimwissen – „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“ sind die gängigen Namen. Zu "Klassen“ will die Vertreter beider Seiten dagegen niemand zusammenfassen. An der Antiquiertheit des Begriffs „Klasse“ liegt das nicht, sondern daran, dass „Klasse“ nach Gegensatz und Herrschaft statt Zusammenwirken klingt. Wir wollen erklären, warum dieser Beiklang genau den Sachverhalt trifft – warum Geld nur für die Vertreter einer Klasse als Mittel zur Bereicherung taugt, während es die Vertreter der anderen Klasse ihr Leben lang erpressbar macht.

 

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