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Soliparty

26. September 2008 – Der AK Antisemitismus braucht eure Hilfe zur Unterstützung linksradikaler Strukturen

Als stipendiatischer Arbeitskreis innerhalb einer parteinahen, staatlich geförderten Stiftung dürften finanzielle Mittel zur Durchführung von Veranstaltungen etc. eher ein sekundäres Problem darstellen, oder? Mag sein, doch offenbar gilt dies nicht, wenn man sich als erst vor kurzem gegründeter AK innerhalb der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die sich auf ihrer Homepage betont als linkssozialistisch bezeichnet, mit dem Phänomen des linken Antisemitismus beschäftigen möchte. Denn noch immer – und wohl noch auf lange Sicht – geben antiimperialistische, antizionistische und orthodox marxistisch-leninistische Kräfte in der Stiftung den Ton an, in deren bornierter Weltsicht es einen linken Antisemitismus per definitionem nicht geben kann. Nachdem es in der Vergangenheit bereits zu mehreren Konflikten zwischen AK-Mitgliedern und Stiftungs-Verantwortlichen kam, wurde dem AK nun ohne Angabe von Gründen die Projektförderung für eine bereits seit längerem geplante Veranstaltungsreihe zu linkem Antisemitismus verweigert. Trotz bereits erfolgter Zusagen von Referenten wie Thomas Haury, Olaf Kistenmacher oder Florian Eisheuer steht die Reihe damit zunächst einmal vor dem Aus. Da wir jedoch von der Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit Geschichte und Aktualität auch des Antisemitismus von links überzeugt sind, haben wir beschlossen, die Veranstaltungsreihe notfalls auch ohne finanzielle Unterstützung der Stiftung durchzuführen. Jawohl, Berlin braucht Eure Hilfe. Denn die Kritik des linken Antisemitismus ist nach wie vor ein dringendes Anliegen und sie darf sich durch ein paar antizionistische Betonköpfe nicht mundtot machen lassen!

Gegen Antisemitismus, Antizionismus und Antiamerikanismus!
Solidarität mit Israel!

AK Antisemitismus innerhalb der RLS, Berlin

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