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»Nachkriegsjugend«

12. Juni 2008 – Lesung mit Sven Augstein

Trotz oder gerade wegen, Slime, AC/DC, Slayer und Toxoplasma und all den anderen, die als Poster die Wände Ernesto Weiler Bude in seiner Jugend verschandelten, hat er eine Lehre gemacht, war beim Zivildienst und hat zehn Jahre seines Lebens in einem AJZ verbracht. Dieses AJZ mit aufgebaut, ungezählte Konzerte, Lesungen und Projekte organisiert, sich als Antifaschist mit Überzeugung zu erkennen gegeben und sich hier und da auch in der kommerziellen Politik betätigt. Und er ist sogar regelmäßig der Erwerbsarbeit nachgegangen.
Dieses Buch dreht sich vor allem um sein Leben. Ach Quatsch. Nicht nur sein Leben. Eigentlich geht es hier um das Leben vieler Menschen. Denn seine Geschichten sind weder alltäglich noch einmalig, weder einzig noch artig. Auch wenn vieles von dem euch berichtet wird, manchmal weit außerhalb des Vorstellbaren angesiedelt scheint, könnte sich doch alles wirklich so, oder so ähnlich, abgespielt haben. Wie sich dies alles gestaltete, erfährst du, lieber Leser, in diesem Roman. Was du davon glaubst, soll nur dir allein überlassen sein. Schließlich werden in diesem Buch nur Geschichten erzählt.

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